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Das Kopftuch im Islam — welche Bedeutung hat es für Muslime? Hesse das Ehepaar Renate und Peter Buter. Foto: eigenes Hijab frauen treffen hochgeladen von Bernd-M.

Tenor: Jede Muslima sollte sich als erwachsene Frau bewusst entscheiden, ob sie ein Kopftuch tragen möchte oder nicht.

Von daher sollten auch Mädchen noch nicht dazu angehalten werden, ein Kopftuch zu tragen. Wehner, der Sprecher des Gesprächskreises, plädierte deshalb auch dafür, solche bewusste Entscheidungen von muslimischen Frauen zu respektieren. Renate Buter wies bei ihrem historischen Rückblick darauf hin, dass es bei den meisten alten Völkern des Orients für Frauen üblich gewesen sei, den Kopf ganz oder teilweise mit einem Schleier oder Tuch zu bedecken.

Serie: Die salafistische Gefahr Deutschland - wenn die Tochter plötzlich Niqab trägt Lebensentscheidungen von Kindern sind für Eltern oft schwer zu ertragen und noch schwerer zu verstehen. Besonders, wenn die Kinder sich islamistisch radikalisieren. Eine Begegnung mit einer betroffenen Mutter. Nein, das möchte eine Mutter nicht erleben: Dass plötzlich der Staatsschutz vor der Haustür steht und erklärt, die eigene Tochter plane die Ausreise ins Gebiet der Terrormiliz "Islamischer Staat" nach Syrien. Wenigstens folgte auf die Sorge die Erleichterung: Die Polizei war in einer Moschee Gerüchten aufgesessen, die sich als falsch herausstellten.

Möglicherweise sei es für viele zunächst auch nur ein Schutz vor Sonne und Staub gewesen. Erst später habe es sich zu einer traducao kennenlernen und sozialpolitischen Sitte entwickelt. So markierte beispielsweise vor Jahren der Schleier vor allem in Assyrien — dem heutigen Irak — soziale Grenzen.

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Nur Frauen der Oberschicht trugen einen Schleier, Sklavinnen war das verboten. In Europa sei später das Kopftuch bzw. Auch im orthodoxen Judentum sei es für verheiratete Frauen Brauch gewesen, ihr Haar zu bedecken, erläuterte sodann Peter Buter.

Im Neuen Testament gebe es im Übrigen nur eine Stelle, nämlich im 1.

Vor Gott gleichberechtigt, doch der Mann erbt mehr Männer und Frauen sind vor Gott beide gleich und deshalb auch gleichberechtigt, sagt der Koran. Darin sind sich Islamwissenschaftler einig. Doch weil Mann und Frau sich körperlich unterscheiden und deshalb verschiedene Stärken und Schwächen haben, hat Gott ihnen laut Koran unterschiedliche Aufgaben zugeteilt.

Die Vorschrift, dass Frauen beim Gebet oder im Gottesdienst ihr Haupt verhüllen müssen, habe dann nur für die juden-christlichen Gemeinden gegolten. In späteren rein christlichen Gemeinden sei es Sitte für Frauen gewesen, in der Kirche ein Kopftuch oder einen Schleier zu tragen. Kirchenrechtlich habe diese Verordnung noch bis gegolten.

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Erst durch das zweite Vatikanische Konzil sei diese Vorschrift für katholische Frauen offiziell aufgehoben worden. Kopftuch — quadratisch, praktisch, gut Aynur Kaldik, die inzwischen berufsbedingt in Essen wohnt und bis dahin in der CDU in Monheim aktiv war, berichtete, dass sie seit zehn Jahren ein Kopftuch trage. Sie habe sich lange mit dieser Frage auseinandergesetzt und aus frauen kennenlernen tübingen Überzeugung mit 23 Jahren dann für das Tragen des Kopftuches entschieden.

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So müsse sie beispielsweise nicht erst ein Kopftuch mitnehmen, wenn sie in der Moschee bete. Da sie zum Zeitpunkt ihrer Entscheidung bereits auf Lehramt studierte, habe man ihr zu bedenken gegeben, dass sie als Kopftuchträgerin möglicherweise den Beruf einer Lehrerin gar nicht ausüben könne. Hier sei sie aber optimistisch gewesen und habe sich gesagt, das wird schon irgendwie möglich sein.

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Jedenfalls hätte das Lehrerkollegium an ihrer Schule in Duisburg ihre Entscheidung auch akzeptiert und es habe hijab frauen treffen keine Probleme gegeben. Im Übrigen würde sie ihre Kopftücher auch bewusst nach modischen Gesichtspunkten aussuchen.

Die Mutter des Kleinen erklärte ihm mit angestrengt unterdrückter Stimme, die Frau da sei kein Ninja, sondern ein Tuareg. Die käme aus einer anderen Kultur und man müsse akzeptieren, dass sie sich anders kleide. Die Frau, die gemeint war, fand das lustig. Sie lächelte, aber das konnte niemand sehen.

Die jährige Beyza Akpolat erläuterte sodann, dass sie sich bisher noch nicht reif genug fühle, um ein Kopftuch zu tragen. Im Übrigen sei sie auch nie von ihrer Familie dazu gedrängt worden, ein Kopftuch anzuziehen.

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Dabei waren sich die Anwesenden einig, dass Pauschalierungen bezüglich des Kopftuchs immer falsch seien. Auch wenn das Tragen des Kopftuches eine Form der Religiosität darstelle, so sei für den Glauben letztlich das jeweilige Handeln entscheidend. Von daher sei es auch falsch, den Glauben muslimischer Frauen danach zu beurteilen, ob sie nun ein Kopftuch trügen oder nicht.

Beide Entscheidungen seien legitim und müssten akzeptiert werden. Wehner, allen Beteiligten für die offene und konstruktive Diskussion.

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Toleranz werde zwar immer wieder gefordert, aber vielfach selbst nicht praktiziert. Er trifft sich seitdem mit den türkischsprachigen Muslimen in Monheim. Darüber hinaus nehmen seit längerer Zeit auch evangelische Christen und seit kurzem auch Mitglieder der marokkanischen Moscheegemeinde an den vierteljährlich stattfindenden Gesprächen teil.

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Ziel des Gesprächskreises ist es, im gemeinsamen Dialog zwischen Christen und Muslimen einander besser kennenzulernen, gegenseitige Vorurteile und Missverständnisse zu beseitigen, um so im gegenseitigen Respekt die Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Glauben des Anderen festzustellen.

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